Folge 4: Wohlwollend umbequem

Ich war gerade in Kanada. Und es war so unfassbar schön. Drum muss dieses Foto in diesen Post, obwohl es mit dem Inhalt so gar nichts zu tun hat. Es sei denn jemand hat eine kreative Idee?

Was ich bei meinen Kunden immer wieder erlebe: Die GF weiß genau, was sich in ihrem Wohnungsunternehmen ändern muss. Doch die Ebene darunter zieht nicht wirklich mit. Ich höre immer wieder Sätze wie diesen: „Ich habe das Gefühl, allein und gegen mein eigenes Team kämpfen zu müssen.

Typisches Szenario: Keiner widerspricht offen, in Führungsrunden sind alle immer ganz positiv und stimmen zu. Aber in der Arbeitsrealität passiert: Nichts. Alles bleibt beim Alten und es gibt ganz tolle Ausreden und Rechtfertigungen.

Wenn wir kommen, wird es turbulent. Auch wenn wir nett sind und unsere Workshops Spaß machen. Aber wir sprechen Dinge an. Offen, direkt und lösungsorientiert. Wir nennen das wohlwollend unbequem. So wird der Elefant im Raum besprechbar und damit lösbar. Es kommt Bewegung ins Unternehmen.

Nicht immer können alle Führungskräfte diesen Weg mitgehen. Aber auch das ist ein positives Ergebnis für beide Seiten. Denn es schafft Klarheit und Raum für Lösungen. Vielleicht ist das der gedankliche Link zum Bild – hinten links um die Ecke, da geht der See weiter und wird noch viel größer. Okay, etwas arg pathetisch. Ich bleibe dabei: freue mich über kreative Ideen!



Folge 3: Umsetzungsbegleitung

Beratung kann manchmal ganz kurz sein. So wie dieser Beitrag.

Ich habe einen Kunden, der uns jedes Jahr nur für ein-zwei Tage bucht. Unsere Aufgabe: Den Geschäftsführer und seinen Führungskreis sicher und gut gelaunt durch die jährliche Führungsklausur zu leiten. Das klingt jetzt erstmal unspektakulär. Ist es auch.

Was ihn jedoch von anderen unterscheidet, ist, dass wir mit ihm über das Jahr verteilt immer noch 3-4 Retros machen dürfen. Eine Stunde max. Klingt schon wieder unspektakulär?

Macht aber den Unterschied. Den Unterschied zwischen klugen Zielen, die übers Jahr hinweg in der Schublade verstauben und in der nächsten Klausur wieder rausgesucht werden – und Zielen, die er wirksam nachverfolgt, „auf die Straße“ bringt und sicher erreicht.

Und dieser kleine Unterschied in unserer Zusammenarbeit schafft Wirksamkeit. Das meine ich, wenn ich uns diesmal nicht als die gute Fee, sondern als Umsetzungsbegleiter bezeichne. Auch wenn es nur um ein oder zwei Tage im Jahr geht.



Folge 2: Ins Reflektieren bringen

Wann ist bloß dieser Teil im Hirn endlich ausgewachsen???“ Gerade hatte ich wieder so einen Moment, an dem ich erlebt habe, wie souverän meine Kinder unsere Vereinbarungen ignorieren.

Manchmal wünsche ich mir dann eine gute Fee neben mir, die die richtigen Fragen stellt und meine Pubertiere verzaubert, damit sie den Schalter umlegen von ewiger Blockade hin zum fröhlichen Mitmachen. Ach, was wäre das Leben doch schön 😉

Und wenn ich erzählen will, was wir im Consulting so machen, dann ist damit schon ein wichtiger Aspekt genannt. Nein, wir sind nicht die gute Fee, können nicht zaubern. (Obwohl ich wirklich gerne mal in einem so herrlich kitschigen Kleid zum Kunden schweben würde…)

Aber wir ermöglichen Veränderung, indem wir viele Fragen stellen, ganz viel zuhören, nochmal genauer nachfragen, zwischen widersprüchlichen Perspektiven vermitteln und übereinstimmende Positionen aufdecken. Wir stoßen Reflexion an, bauen Blockaden ab und bringen die Wohnungswirtschaft in Bewegung.



Folge 1: Culture eats strategy for breakfast

Culture eats strategy for breakfast“ – der Satz ist ein halbes Jahrhundert alt, formuliert hat ihn der österreichisch-amerikanische Ökonom Peter F. Drucker, aber er ist immer wahr: Auch die beste Strategie scheitert in der Umsetzung, wenn die Mitarbeitenden nicht mitmachen.

Willkommen im ersten Teil unserer Reise zum Thema „Was wir bei der Telesense so tun, wenn wir Wohnungsunternehmen beraten“. Heute zum Thema Strategie. Kurz zusammengefasst: Wir sorgen dafür, dass Strategien nicht nur beschlossen werden, sondern sich im Unternehmen tatsächlich etwas verändert.

Beispiel gefällig?
Sie sind neu in der Geschäftsführung und kommen von außen. Sie stellen fest: Interne Strukturen sind festgefahren, Entscheidungen brauchen lange und die Herausforderungen für die nächsten Jahre sind groß. Sie haben klare Ziele, doch Ihre Führungskräfte sind wenig veränderungserfahren. Außerdem haben bisher alle darauf gewartet, dass die Geschäftsführung Entscheidungen allein trifft.

Ihr Plan: Die traditionellen Top-down-Strukturen aufbrechen und gemeinsam mit dem Führungsteam eine Strategie entwickeln. Doch von Ihren Führungskräften kommt nichts. Alle stimmen Ihren Gedanken zu, bringen sich aber nicht aktiv ein. Am Ende stehen zwar schön formulierte Ziele, die auch umfassend intern kommuniziert wurden. Aber bei den Mitarbeitenden kommt davon nichts an. Im Tagesgeschäft bleibt alles beim Alten. Gefühlt kämpfen Sie allein.

Wie bringen Sie Ihre Führungskräfte in die Reflexion, in die Veränderung und dazu, die Ziele ins Tagesgeschäft runterzubrechen und die Mitarbeitenden wirksam mitzunehmen?

Hier kommen wir ins Spiel:
Wir moderieren einen Prozess, in dem Sie gemeinsam nicht nur eine Strategie entwickeln, sondern in dem sich Ihre Führungskräfte strukturiert Fragen zur Umsetzung stellen: Was bedeutet die Strategie für mich, was muss ich ändern? Wofür übernehme ich Verantwortung? Wie breche ich die Ziele auf meine Abteilung runter? Wie nehme ich mein Team dabei mit? Woran messen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind? Wie werden Anpassungen vorgenommen?
Dabei arbeiten wir sowohl mit dem ganzen Führungsteam als auch mit Einzelnen. Das können Workshops sein, Retrospektiven, Teamcoachings, ein Trainingsprogramm oder Führungssparring – je nachdem, was Ihr Unternehmen braucht, damit Ihre Ziele sicher erreicht werden.

Das Ergebnis ist eine starke Spitze, die geschlossen hinter der Strategie steht, Meinungen mutig vertritt und die nötigen Veränderungen aktiv vorantreibt.

Und dann vertilgt die Firmenkultur nicht mehr Ihre Strategie zum Frühstück. Stattdessen besteht Ihr gemeinsames Frühstück im besten Fall aus Croissants, Kaffee und vielleicht auch einem Mettbrötchen oder veganem Porridge 😉 Aber die Strategie, die wird nicht mehr vertilgt, sondern gelebt.



Folge 0: Gute Frage!

Was macht Ihr da eigentlich, so als Berater für Wohnungsunternehmen?
Eine gute Frage. Ich kriege sie nicht nur privat gern mal gestellt.

Die kurze Antwort lautet: Wir bringen die Wohnungswirtschaft in Bewegung.

Das klingt vielleicht ein bisschen vermessen und ein bisschen kryptisch. Aber letzten Endes ist es genau das.

Wenn wir einen Strategieprozess begleiten oder Transformationsprojekte mit unseren Kunden umsetzen, wenn wir an Prozesse rangehen oder Menschen motivieren, Veränderung zu wagen, dann bringen wir Bewegung in das Unternehmen. Oder anders formuliert: Wir schaffen es, dass Strategien nicht nur beschlossen werden, sondern sich im Unternehmen tatsächlich etwas verändert.

In den nächsten Wochen zeige ich Ihnen hier ganz konkret, wie wir das anstellen und was unsere Kunden dazu sagen.

Und nun genug der Vorrede. Den Auftakt macht Folge 1 am Mittwoch vor Himmelfahrt. Bis dahin!



99,9% beschwerdefrei

Und noch eine Zahl, die uns sehr, sehr stolz macht:

Wir haben im letzten Jahr 309.918 Anrufe bearbeitet. In Summe haben wir dazu 396 Beschwerden bekommen. Das ist eine Beschwerdequote von 0,01% und damit 99,9% erfolgreiche Anrufe.

Anders ausgedrückt – unvorstellbar, aber Tatsache: wir haben 309.522 Anrufe ohne eine einzige Beschwerde bearbeitet.

Ist das nicht der Wahnsinn?!



Hurra!

Liege mit Erkältung im Bett und habe endlich mal Zeit, unsere Referenzliste zu aktualisieren. Und komme auf Zahlen, die ich unbedingt teilen muss:

  • Zum Jahresstart 2026 haben wir 152 Referenzen.
  • Unsere Kunden verwalten in Summe 1.214.363 Wohneinheiten.
  • Im GdW sind 6 Mio. Wohneinheiten organisiert.

Das bedeutet

… Trommelwirbel …

dass wir einen Marktanteil von über 20% im letzten Jahr geschafft haben!

MEGA. Danke an unser großartiges Team und all unsere wunderbaren Kunden! 💖



Peinlich, peinlich – wie ich früher mal beraten habe…

Mit 23 war ich fertig mit dem Studium und fing hochmotiviert als Unternehmensberaterin an. Fand mich ultraklug, kannte die neusten Konzepte und verstand nicht, warum Führungskräfte mich nicht ernstnahmen…

10 Jahre später, ich fand mich immer noch sehr klug, auch wenn die Demut da schon etwas weiterentwickelt war, wurden Dirk und ich Geschäftspartner. Er führte ein großes Team in seinem Call-Center und ich hatte lauter tolle Tipps, wie er mit diesem oder jenem Konzept die Motivation verbessern und Krankheitsquote in seinem Team gaaanz sicher reduzieren könne. Und auch er – Überraschung – belächelte mich und erzählte mir etwas von „praxisfern“. Geheiratet haben wir dann trotzdem 😉

Weitere 17 Jahre später leiten wir gemeinsam ein Unternehmen mit 60 Mitarbeitenden, einigen Führungskräften und drei Geschäftsbereichen. Wir haben Firmen eröffnet, Firmen geschlossen. Wir haben Leute eingestellt, nette Leute entlassen müssen, schwierige Leute loswerden müssen, geschätzte Teammitglieder unfreiwillig verloren, Betrugsversuche erlebt, Gerichtsverfahren geführt, hohe Abfindungen zahlen müssen. 1 Million Entscheidungen gefällt, Strategien angepasst, Produkte erfunden, erfolgreiche und weniger erfolgreiche. Mit Kostenexplosionen gekämpft, regelmäßig transformiert, Sparmaßnahmen beschlossen, Corona und unsere Scheidung zusammen überlebt. Wir haben die Einsamkeit, den Druck und auch ein „ich weiß einfach nicht mehr weiter“ an der Spitze gefühlt. Und bei allem Pathos darf nicht fehlen: eine tolle Firma mit einem grandiosen Team aufgebaut. 

Inzwischen weiß ich, wie sich Verantwortung anfühlt und was Führung wirklich bedeutet. In der Praxis, nicht laut Sachbuch.

Mein Respekt vor Menschen, die Verantwortung übernehmen, ist riesig. Egal, ob sie das erfolgreich oder auch weniger erfolgreich tun und wie jung oder alt sie sind. Sie übernehmen Verantwortung, sie probieren es aus. Führung ist nicht nur cool, ne dicke Karre und Macht. Führung ist nervig, Führung ist anstrengend. Und Führung ist aufregend. Wir scheitern, wir machen Fehler, wir lernen und versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen.

Ich habe gelernt: Wer Führungskräfte beraten will, braucht eigene Führungserfahrung.
Und das setzen wir bei Telesense konsequent um.

Deswegen haben alle Telesense Führungskräftetrainer und -Coaches nicht nur einen riesigen Bücherschrank und tolle Ausbildungen. Elementares Einstellungskriterium ist, dass sie selbst erlebt haben, was es bedeutet, Führungsverantwortung zu tragen. Sie sind einmal durch den Matsch und auch wieder rausgekommen. So entsteht wirksame Beratung auf Augenhöhe. Mit Fachwissen, Haltung, Erfahrung, Verständnis und gegenseitigem Respekt. Wir nennen das praxiswirksam durch Erfahrung.

Und ja … das mit der Demut … I know … ich übe weiterhin … 🙂



Einladung zum Erfahrungsbericht der fluwog

„DigiWoh-Online-Event – KI-Schreibassistent WAI im Einsatz in der Mieterkommunikation bei der fluwog Nordmark eG

Dieses Online-Event wird vom digialen Kompetenzzentrum DigiWoh des GDW veranstaltet.

Die fluwog aus Hamburg-Barmbeck gibt exklusive Einblicke, wie sie den KI-Schreibassistenten WAI der Telesense erfolgreich in ihre E-Mail-Kommunikation integriert hat – und welche spürbaren Entlastungen dadurch für Mitarbeitenden und Mietern entstanden sind.

Wir von Telesense sind als Entwicklungspartner dabei. Das Team der flowog berichtet aus der Praxis:

■ Wie aus den Anforderungen der fluwog ein praxiserprobtes Tool wurde

■ Welche technischen und organisatorischen Schritte den erfolgreichen Einsatz von WAI ermöglicht haben

■ Wo WAI den größten Mehrwert im Alltag bringt

Termin: Dienstag, 2. September 2025, 10:00 Uhr
Ort: Online über die Plattform der DigiWoh

Warum teilnehmen?
Dieses Event bietet Führungskräften und Entscheidern aus der Wohnungswirtschaft konkrete Einblicke, wie ein KI-gestützter Schreibassistent E-Mails korrekt auf Basis des individuellen Mietvertrags und anhand von unternehmensspezifischen Vorgaben und Sprachstil beantwortet – und so Zeit für das Wesentliche schafft.

Hinweis:
Die Veranstaltung wird von der DigiWoh organisiert. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung und Zugang erfolgen über die DigiWoh-Plattform.

>Hier kostenlos anmelden mit Zugangscode 572745



Zwei Menschen, die sich nicht ausstehen können, reichen aus, um 80 zu lähmen.

Noch schlimmer: Wenn der Flurfunk blüht, alle es wissen – aber niemand offen darüber spricht.

In vielen Teams gibt es unterschwellige Konflikte, destruktive Dynamiken und unausgesprochene Spannungen.
Und genau das kostet Kraft, Zeit, Motivation – und am Ende auch Produktivität.

Denn was passiert im hektischen Alltag?
In Meetings stehen häufig Zahlen, Handlungsfelder und Termine im Fokus.
Für das Miteinander bleibt kein Raum.

Dabei entscheidet genau das über den Erfolg:
■ Destruktive Muster aufzubrechen.
■ Verantwortungsvoll und konstruktiv zu handeln.
■ Sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen – auch im Alltag.
■ Nicht nur über Inhalte sprechen. Sondern über das, was dazwischen liegt.

Deshalb sagen wir bei Telesense:
Lästern hilft nicht. Verantwortung übernehmen schon.

Wenn Teams lernen, offen miteinander zu sprechen und Konflikte zu klären,
wenn Führungskräfte emotionale Themen nicht länger aussparen,
sondern gezielt Raum dafür schaffen –
dann entsteht ein anderes Miteinander:
– konstruktiv
– wertschätzend
– produktiv

Was es dafür braucht:
■ Bewusstsein für die eigenen Verhaltensweisen
■ den Mut und die Methoden, um Grenzen zu setzen
■ die Klarheit, Konflikte nicht zu ignorieren – sondern anzusprechen

In unserem Workshop schaffen wir genau diesen Raum.
Damit Führung wieder Verbindung bedeutet.
Und Zusammenarbeit mehr ist als nur Fachliches.

Was braucht es aus Ihrer Sicht, damit Teams sich wieder auf das Miteinander besinnen?