MILLIONENGRAB FÜHRUNGSPROGRAMME? Hier erfahren Sie die Wahrheit ;-)

Zugegeben, zur Überschrift hat uns die Bild-Zeitung inspiriert. Die Inspirationsquelle für diesen Text ist ein „bisschen“ seriöser: Beim Aufräumen sind wir nämlich über einen uralten (2014), damals gar noch in gedruckter Form, und leider doch noch so aktuellen Artikel in einem McKinseyQuarterly Heft gestolpert: „Why leadership-development programs fail“. Mehr dazu gleich.

Wenn uns auf Verbandstagen Kunden über Programme berichten, die sie für ihre Führungskräfte eingekauft haben, dann hören wir oft: Wir haben da viel Geld ausgegeben und geändert hat sich eigentlich nicht viel. Und auch viele Studien kommen zu diesem unerfreulichen Ergebnis. Was läuft da schief? Sind Schulungen wirklich wirkungslos? Wo liegen die Hebel für echte Wirksamkeit?

Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im Trainerteam regelmäßig. Nun haben wir unsere Erfahrungen, die Berichte aus unserem Netzwerk und die Kriterien aus besagter McKinsey-Studie zusammengepackt (im Archiv ist er tatsächlich auch online zu finden). Herausgekommen ist die „Wahrheit“ über die Wirksamkeit von Führungskräfte-Programmen. 


1. Verbindung mit realen Projekten
Viele Führungskräfte absolvieren umfangreiche Seminarreihen, ohne die neuen Erkenntnisse in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Ohne die direkte Verknüpfung mit Projekten aus dem tatsächlichen Arbeitsalltag bleibt Wissen oft ungenutzt.

Beispiel: Schulung für Bauleiter

Ein großes Wohnungsunternehmen schult seine Bauleiter in Mitarbeiterführung. Die Seminare sind jedoch stark theoretisch und finden ohne Praxisbezug statt. Nach der Schulung verhalten sich die Führungskräfte kaum anders als zuvor, weil sie das Gelernte nicht mit ihren täglichen Herausforderungen auf Baustellen verknüpfen können.

Unsere Empfehlung: Jede Führungskraft übernimmt während des Programms ein strategisches Projekt, wie beispielsweise die Einführung neuer Sanierungsstandards, die Effizienzsteigerung in der Neuvermietung oder die Reduktion von Widerständen von Bauvorhaben. Anhand der in den Projekten benötigen Kompetenzen, den erlebten Hürden und Widerständen erfolgt die direkte Anwendung der Trainingsinhalte. Das steigert nicht nur die Umsetzungskompetenz des Gelernten, sondern bringt „ganz nebenbei“ auch noch spürbare betriebliche Verbesserungen. Und schupp die wupp, schon haben sich die Kosten für das Programm wieder gerechnet.
 

2. Individueller Kontext

Viele Programme vermitteln generelle Führungsfähigkeiten, ohne die spezifischen Anforderungen im jeweiligen Wohnungsunternehmen zu berücksichtigen. Zwar sind die politischen Rahmenbedingungen halbwegs vergleichbar, aber im Detail haben kommunale, privatwirtschaftliche und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen doch unterschiedlichen Startpositionen. Und auch die Region, die Größe und die jeweilige Historie und Führungskultur spielen eine Rolle wie auch die individuellen, strategischen Ziele. Plakativ gesprochen: Ein streng hierarchisches Unternehmen benötigt einen anderen Führungsansatz als eines, in dem schon alles durchdigitalisiert, die Mitarbeitenden durchweg jung und die Effizienz ganz oben steht.

Beispiel: Digitalisierung im Wohnungsunternehmen
Ein Wohnungsunternehmen führte eine Schulung für Führungskräfte durch, die klassische Managementmethoden behandelt. Welche Führungskompetenzen zur Erreichung wichtiger Unternehmensziele wie digitale Mieterservices, Smart-Building-Technologien oder datenbasierte Instandhaltungsstrategien benötigt werden, blieben unberücksichtigt. Durch den fehlenden Kontext blieb auch die Wirkung im Tagesgeschäft gering.

Ergo: Wo kommt Ihr Unternehmen her, welche strategischen Ziele sollen in 5 Jahren erreicht werden und welche spezifischen Kompetenzen sind dafür in Ihrem Führungsteam nötig? 


3. Bunte Methodenvielfalt ist nett, eigene Baustellen sind wirksamer
Viele Programme konzentrieren sich auf Wissensvermittlung und Methoden. Das Ziel sind Verhaltensänderungen, ohne die dahinterliegenden Überzeugungen der Führungskräfte zu hinterfragen. Ohne ein Umdenken bleibt spürbare Weiterentwicklung aus.

Beispiel: Widerstand gegen agile Arbeitsweisen
Ein Wohnungsunternehmen führt agile Methoden für Sanierungsprojekte ein. Die Führungskräfte nehmen an Schulungen teil, setzen die neuen Ansätze jedoch kaum um. Die tief verwurzelte Vorstellung, dass Hierarchien für Kontrolle sorgen, verhindert eine echte Veränderung. Banal, aber doch so oft Realität in Führungsprogrammen: Methoden sind wirkungslos, wenn sie nicht angewendet werden. Und sie werden nicht angewendet, wenn man nicht daran glaubt. Oder wenn man nicht daran glaubt, sie zu benötigen.

Reflexion first: Es braucht einen Rahmen und ausreichend Raum, der Sorge trägt, dass über sich selbst reflektiert wird. In dem „Baustellen“ und tief verwurzelte Überzeugungen zutage kommen. In dem es auch mal unangenehm und ungemütlich wird. Nur dann kann Methodenvermittlung in Programmen wirksam werden. Eine Gratwanderung für uns Trainer. Aber wir mögen ja Bergsteigen.  


4. Erfolgsmessung im Tagesgeschäft
Viele Unternehmen bewerten Leadership-Programme anhand subjektiver Feedbackbögen. Doch ob die Trainerin sympathisch und die Unterlagen hübsch waren, das sagt nicht wirklich viel über die Wirksamkeit aus, oder? Ohne relevante Ziele aus dem Unternehmensalltag bleibt unklar, ob die Programme tatsächlich zur Entwicklung von Führungskompetenz und zur Verbesserung betrieblicher Prozesse beitragen.

Beispiel: Wirkungsloses Führungskräfteprogramm ohne Kennzahlen
Eine große Wohnungsgenossenschaft investiert hohe Summen in Seminare. Eine mit den Unternehmenszielen verbundene Erfolgskontrolle fehlt. Im Rückblick zeigt sich, dass sich in den Abteilungen nur wenig in der Mitarbeiterzufriedenheit, Effizienz und Verantwortungsbereitschaft geändert hat.

Unsere Empfehlung: noch vor der Konzeption die wichtigen Fragen klären. Woran erkennen wir, dass Training wirkt? Welche Unternehmensziele sollen mit dem Programm unterstützt werden und wie messen wir den Fortschritt und die Zielerreichung? 


Fazit:
Ein maßgeschneiderter Prozess, der diese wichtigen Erkenntnisse einbaut, statt eines Programms von der Stange hilft, zu echten Veränderungen im Führungsteam zu kommen. Gerne unterstützt die Telesense Sie dabei. Jetzt kennen Sie die Wahrheit und müssen auch keine Bild-Zeitung mehr lesen 😉

Klingt das auch für Sie spannend? 
Gerne erzählt Ihnen Natascha Zorn mehr dazu: 030 275 89 137



Zum Start des Tages: Mut

Die gute Nachricht des Tages: Bin heute in Hamburg beim VNW ManagementForum und es regnet *nicht*. No offence, liebes Hamburg, ich bin wirklich gerne zu Besuch hier, aber welch erfreulicher Start 😉

Meine eigentliche Freude zum Tagesbeginn allerdings: wir werden vom Veranstaltungsort mit meinem Lieblingswert begrüßt: Mut. Überlebensgroß, als Skulptur im Innenhof. Wow. Danke.

Nun wird aber gratuliert: Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen hat Geburtstag – 125 Jahre. Wir gratulieren 🥂 und sind mit unserem Stand vor Ort mit dabei.



Nein, es ist nicht nur eine Phase – Führen im Dauer-Umbruch

Foto: Shutterstock/Graham749
Foto: Shutterstock/Graham749

In persönlichen Gesprächen mit unseren Kunden geht es in letzter Zeit oft um die eigene Motivation. Haben Sie in den letzten Jahren auch oft gehofft: „Es ist bestimmt nur eine vorübergehende Phase!?“ Begonnen hat alles mit Corona, doch seitdem geht es munter so weiter. Für die Wohnungswirtschaft reißt die Kette an externen Einflüssen einfach nicht ab, sie wird fortlaufend von Veränderungen getroffen, die zahlreich, unberechenbar und unbeständig sind.

Dieser Dauer-Umbruch schlägt sich spürbar auf die Gemüter und die Entscheidungsfreude nieder. Viele Mitarbeitende überfordert das. Und wenn wir ehrlich mit uns selbst sind, viele Führungskräfte auch. Denn kontinuierlich, ohne Verschnaufpause und ohne Berechenbarkeit durch Veränderungen zu führen, braucht Kompetenzen, die wir jahrelang in dieser Intensität nicht benötigt haben: für Stabilität in instabilen Zeiten sorgen.

Doch wie treffen wir Entscheidungen, wenn verlässliche politische Rahmenbedingungen fehlen oder sich „täglich“ ändern? Wie gehen wir damit um, getroffene Entschlüsse wieder zurückzunehmen? Wie führen wir unsere Teams souverän durch den permanenten Wandel? Wie bleiben wir selbst währenddessen motiviert? Und wie schaffen wir es, Orientierung zu bieten und Sicherheit auszustrahlen, wenn gerade nichts berechenbar scheint außer der anhaltende Wandel selbst? 

Wir unterstützen Sie und Ihr Führungsteam gern dabei, tragfähige Antworten auf diese Fragen zu finden. Ob durch individuelles Coaching, gezielte Organisationsentwicklungsmaßnahmen oder passgenaue Führungstools – gemeinsam stärken wir die Handlungsfähigkeit Ihres Unternehmens in diesen turbulenten Zeiten.



Liebgewonnene Missverständnisse feierlich begraben – unsere Schnittstellen-Workshops

Wohnungsunternehmen sind ein System aus vielen Akteuren – ob Hausmeister, Zentrale, Vermietung, Bestandsverwaltung, Technik, Mietenbuchhaltung – jede Abteilung hat ihre eigene Perspektive und eigene Aufgaben. Wo viele Zuständigkeiten aufeinandertreffen, entstehen schnell Missverständnisse: Unklare Prozesse, Kommunikationswege und Zuständigkeiten, verspätete Zuarbeiten oder fehlende Informationen – sie alle führen zu Reibungsverlusten, Unproduktivität, Führungsaufwand und schlechter Laune.

Oft werden die Missverständnisse bewusst oder unbewusst aufrechterhalten, gehegt und gepflegt. Bleiben sie auf Dauer ungelöst, folgen in der Regel Krankheitsausfälle und im schlimmsten Fall Kündigungen.

Auf der anderen Seite steckt in solchen Situationen aber auch Potenzial für positive Veränderungen. Das merken wir immer wieder in unseren Schnittstellen-Workshops. Dort werden Probleme nicht nur offen diskutiert, analysiert und erläutert, sondern gleich gemeinsam aufgeräumt, neu sortiert und optimiert. Die Ziele sind klar: Gegenseitiges Verständnis schaffen, Vertrauen wieder aufbauen, alte Konflikte feierlich begraben und durch neue, transparente Regelungen künftige Probleme verhindern.

Das Ergebnis: In diesem kurzweiligen Format finden Teams wieder näher zueinander und verbessern ihre Produktivität dauerhaft. 🤸‍♀️



KI in der Wohnungswirtschaft: Wie sicher kann das sein?!

Überall ist sie präsent: die Künstliche Intelligenz. Zum Einsatz kommt sie in so vielen Bereichen in unserem Alltag. Sei es beim Smart Home, beim Streamen von Musik oder Filmen, bei der Navigation oder bei medizinischen Diagnosen. Wir stecken noch in den Kinderschuhen, doch klar ist, dass sie unser Begleiter wird, nicht mehr wegzudenken. Und somit ist sie, wo man auch hinhört, im Gespräch und im Besonderen mit der Frage: Fluch oder Segen?

Für uns ist sie Segen, können wir sie doch nutzen, um unser Angebot zu erweitern. Mit TAI, unserem digitalen Sprachassistenten bringen wir ein Tool auf den Markt, das der Wohnungswirtschaft viele Vorteile bringt.

TAI ermöglicht

  • Fehler zu minimieren,
  • eine reibungslose Abwicklung zu gewährleisten,
  • Prozesse zu automatisieren,
  • zu professionalisieren.

Wir schützen alle Daten!

Doch haben wir uns auch sehr lange und intensiv mit dem Fluch beschäftigt, dem Thema Sicherheit. Das hat bei uns immer höchste Priorität. Denn uns ist es wichtig, dass Daten, mit denen wir umgehen, geschützt sind. Wie können wir das für unseren Voicebot gewährleisten? Indem wir zum Beispiel ausschließlich Server in der EU nutzen, also dort, wo die DSGVO gilt.

Unsere Server stehen in Schweden, Irland und Berlin. Angefangen von der Erfassung von Daten über deren Weiterleitung bis zu ihrer Verarbeitung entsprechen wir in jedem Aspekt den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung.

Wir sind zuverlässig!

Unsere KI ist aber nicht nur sicher, sie ist zudem verlässlich: 

1) TAI läuft stabil

Im Zuge der Entwicklung gab es Stolpersteine, die es zu überwinden galt: Bugs in der Anwendung, Abbrüche beim Zusammenspiel der Intelligenzen. Doch mit eigener Programmierung an den richtigen Stellen konnten wir all das beheben. Das hat Zeit gekostet. Aber das Ergebnis stimmt. TAI ist eine verlässliche, individualisierbare, datenschutzkonforme Sprachassistenz.

2) Fehlerquellen ausgeschlossen

Wo der Mensch vielleicht mal Fehler macht, weil es nicht sein Tag ist oder er einfach mal was vergessen hat, ermöglicht uns die Künstliche Intelligenz, Fehler zu minimieren und eine reibungslose Abwicklung zu gewährleisten. TAI trägt zu einem automatisierten und damit professionalisierten Prozess in der Wohnungswirtschaft bei:

  • Telefongespräche werden automatisch dokumentiert.
  • Das System ist gegen Ausfall geschützt.
  • Die KI trainiert unablässig und optimiert.

Von Vermietung bis Instandsetzung und komplett individualisierbar

In einem ersten Schritt haben wir einen Interessentenprozess abgebildet, bei dem es um Neuvermietung geht. Die Rolle des Voicebots ist in diesem Fall das konsequente Verweisen auf den Interessentenbogen. Fragt der Anrufer nach anderen Themen, stellt TAI zu einem menschlichen Agenten durch.

Mit TAI ist es aber auch möglich, einfach eine AI-Mailbox einzurichten oder den Sprachassistenten ohne die Anbindung an ein Call-Center zu nutzen. In einem nächsten Schritt werden wir den Fall von Schadensprozessen abdecken. Die Möglichkeiten sind vielfältig und immer auf den konkreten Kundenwunsch abgestimmt.

Bei Fragen dazu, Wunsch nach mehr Informationen oder einem konkreten Anwendungsinteresse schreiben Sie uns gerne an halloZukunft@wohnungswirtschaft.ai.

Fotocredit: Image by Julius H. from Pixabay



Telesense lanciert KI-gestützte Sprachassistenz im hybriden Modell mit Call-Center-Anbindung für die telefonische Mieterkommunikation

Bild: Lomb/Shutterstock

Zum GdW WohnZukunftsTag 2024 ist es soweit: Die Telesense lanciert TAI.

Unsere KI-gestützte Sprachassistenz TAI übernimmt DSGVO-konform die telefonische Mieterkommunikation. Zu Beginn authentifiziert unser Voicebot automatisiert die Identität von Mietern, beantwortet in natürlicher Sprache und lebendigen Dialogen einfache Fragen sofort und dokumentiert komplexere Anfragen für die zuständigen Sachbearbeiter direkt im ERP oder verschickt die Dokumentation sofort per E-Mail.

Durch unser gezieltes Training und die Individualisierung auf die Bedürfnisse jedes Wohnungsunternehmen kennt TAI die jeweils korrekten Antworten. So können beispielsweise in Leerstandsgebieten Mietinteressenten hofiert und Gesuche detailliert erfasst werden, während TAI die Anrufende unserer Kunden aus Ballungsgebieten kurz und bündig auf die Webseite verweist.

Wenn die Sprachassistenz TAI an ihre Grenzen stößt, Anrufende nicht mit TAI sprechen möchten oder einer Gesprächsaufzeichnung nicht zustimmen, wird das Telefonat in unserem hybriden Modell automatisch an einen menschlichen Agenten zur weiteren Bearbeitung in unser 24/7-Mieter-Service-Center durchgestellt. Dadurch gewährleisten wir eine 100%ige Bearbeitung aller telefonischen Mieteranfragen.

Unser Voicebot TAI kann mit dem wohnungswirtschaftlichen Mieter-Service-Center der Telesense oder direkt in Wohnungsunternehmen eingesetzt werden, auch ohne Call-Center-Anbindung.

TAI erhöht die Mieterzufriedenheit, sichert die Prozessqualität und macht unsere Kunden unabhängig vom Fachkräftemangel.

Sie wollen mehr Infos? Oder direkt auf die Warteliste?

Schreiben Sie uns gerne an halloZukunft@wohnungswirtschaft.ai

Über die Telesense:

Die Telesense Kommunikation GmbH ist ein inhabergeführter Technologie-, Kommunikations- und Beratungsdienstleister für die Wohnungswirtschaft. 

Wir verändern Wohnungsunternehmen. Zukunftssicher. Es gibt uns seit 2003. Inzwischen arbeitet unser großartiges, 60-köpfiges Team für 130+ Wohnungsunternehmen. Unsere Kunden sind Kommunale, Genossenschaftliche und Private aller Größen und aus ganz Deutschland, die in Summe rund 1 Mio. Wohneinheiten verwalten.



Telesense persönlich (4): Katja Böttcher – Assistentin der Geschäftsleitung

Christine Plaß / November 30, 2021 /

Katja Böttcher kam 2019 zur Telesense. Davor war sie in der Logistikbranche tätig und hat den Wechsel nicht bereut. Ihr gefällt die Dynamik, die jeder Tag mit sich bringt. Doch vor allem schätzt sie das persönliche und herzliche Miteinander.

Sie selbst hat daran wohl den größten Anteil: Mit ihrer leicht berlinernden, herzlichen Art macht sie jedes Gespräch zu einem erfreulichen. Ihre Chefin sagt über sie: „Du verbreitest immer, wirklich immer, gute Laune, gute Stimmung, Herzlichkeit und Humor und bist ein Gewinn fürs Team. Gleichzeitig strahlst du Ruhe und Gelassenheit aus.“

Als Assistentin der Geschäftsleitung organisiert sie die Termine für Natascha Gawlitza-Zorn, und kümmert sich um die Reisekostenabrechnung der Mitarbeiter*innen. Doch ihr eigentlicher Hauptschwerpunkt ist der Vertrieb. Es sind viele Male, die Katja jeden Tag zum Telefon greift und bei potenziellen Kund*innen nachfragt, ob die Dienstleistungen der Telesense für sie interessant sein könnten? Kaltakquise heißt das im Fachjargon und ist ein harter Job. Man muss manchmal knallharte Abfuhren ertragen und häufig viel Geduld mitbringen, um jemanden zu erreichen.

Katja mag den Kontakt mit völlig fremden Menschen. Es macht ihr Spaß, über ein zufällig entstehendes Gesprächsthema ins Plaudern zu kommen und am Ende weniger fremd den Hörer aufzulegen. Wenn es ihr dann noch gelingt, mit der einen oder dem anderen Interessierten einen Termin mit ihrer Chefin auszumachen, ist sie glücklich.

Klar, klappt das nicht immer. Bei Katja fragt man sich manchmal, wie sie das macht, trotzdem stets gute Laune zu haben? „Es gibt auch Tage, da ist es besser, wenn ich mich um meine Abrechnungen kümmere und nicht zum Hörer greife“, schmunzelt Katja. „Dafür arbeite ich dann am nächsten Tag mehr, um mein Ziel am Monatsende zu erreichen“.

Als Kind wollte sie Tänzerin oder Sängerin werden. Noch heute erinnert sie sich daran, „wie ich mit meinen Kuscheltieren auf meinem Stockbett saß und ihnen mit meiner Gitarre Lieder vorgespielt und gesungen habe“. Das Musizieren hat sie zwar aufgegeben. Dafür tanzt sie gern in ihrer Freizeit, verbringt viel Zeit mit Familie und Freunden, lacht gern und viel.

Bei der Arbeit muss sie manchmal lachen, wenn sie ihren Schreibtisch anschaut. Was man vielleicht nicht auf den ersten Blick bemerkt, ist die Tatsache, dass Katja ein unheimlich ordentlich, zuverlässig und strukturiert arbeitender Mensch ist. Unordnung ist ihr ein Graus und doch sieht ihr Schreibtisch manchmal ziemlich chaotisch aus. Das liegt daran, dass sie sich jede einzelne Tätigkeit aufschreibt, die im hektischen Tagesablauf dazu kommt. „Die liegen dann alle neben mir und ich kann nicht Feierabend machen, bevor ich nicht alle Zettel abgearbeitet habe“, schmunzelt sie.

An der Telesense schätzt sie ihre Chefin, von der sie viel lernen kann und die bunte Mischung im Team. „Jeder ist auf seine Art und Weise einzigartig, doch alle sind wunderbar gemischt und wir haben ein tolles Miteinander“, schwärmt Katja. Ihre Chefin Natascha Gawlitza Zorn ist nicht weniger begeistert von ihr: „Katja hat einen kritischen Blick auf die Dinge, sie ist zuverlässig und loyal. Sie kümmert sich, ohne dass ich viele Worte brauche, versteht was ich brauche und sorgt dafür“.

Logisch, dass jede*r mit Katja zusammenarbeiten möchte. Und hier kommt Ihre Chance, liebe Leserin, lieber (potenzieller) Kunde: Nehmen Sie den Hörer ab, wenn Frau Böttcher von der Telesense bei Ihnen anruft. Sie werden mit besserer Laune auflegen, als Sie das Gespräch angenommen haben. Versprochen 🙂



Agil arbeiten in der Wohnungswirtschaft

Alle wollen agil werden und jetzt hat die Entwicklung sogar die solide Wohnungswirtschaft erreicht: Vorstände von Genossenschaften besuchen Fortbildungen über agile Führung. Mitarbeiter lernen im Homeoffice sich selbst zu organisieren. Digitale Tools werden immer selbstverständlicher und ein Hauch von New Work weht durch manches Immobilienunternehmen.

Es wurde ja auch Zeit. Schon länger steht die Wohnungswirtschaft vor der Herausforderung, flexibler und kundenorientierter zu agieren. Gleichzeitig hat sie es mit einer Zielgruppe zu tun, die unberechenbarer, diverser und anspruchsvoller geworden ist. Agile Methoden oder Frameworks (wie sie eigentlich heißen), helfen dabei, diesen Herausforderungen kreativ und motiviert zu begegnen.

Doch lässt sich ein Framework wie Scrum, das in der Softwareentwicklung entstand, einfach auf ein anderes, völlig unterschiedliches Arbeitsgebiet übertragen? Sicher nicht. Trotzdem kann Scrum dazu inspirieren, effektiver und zielgerichteter zusammenzuarbeiten und endlich die Silos zu überwinden, die sich schon lange als Hindernis herausgestellt haben.

Eine andere Methode, Design Thinking, lässt sich gezielt einsetzen, um neue Produkte und Dienstleistungen zu kreieren, die den Bedürfnissen der Zielgruppe entgegenkommen. Dabei sorgen kreative Mittel und ungewohnte Ansätze dafür, dass sich neue Denkräume öffnen.

Ein drittes agiles Framework heißt Kanban und entstand bereits 1947 in Japan. Die bei Toyota entwickelte Arbeitsmanagementmethode teilt eine Vielzahl von Aufgaben in kleine To Dos auf, deren Status der Abarbeitung für alle Beteiligten sichtbar ist. So bleibt der Überblick erhalten, Engpässe werden rechtzeitig erkannt und Verzettelung vermieden.

Im Workshop Grundlagen der Arbeitswelt 4.0 für die Wohnungswirtschaft lernen Sie die wichtigsten agilen Frameworks kennen. Dabei werden Sie einzelne Tools gleich praktisch anwenden und ein Gefühl dafür bekommen, was dran ist an den agilen Arbeitsweisen und wie Sie sie für Ihren Arbeitsbereich adaptieren können.

Aktuell ist der Workshop beim Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. in Dresden am 29.11.2021 geplant. Melden Sie sich bei Melden Sie sich bei Natascha Gawlitza-Zorn unter 030 275 89 137 oder natascha.zorn (@) telesense.de, wenn Sie den Workshop zu einem anderen Termin oder inhouse buchen möchten.

Foto: Photo courtesy of Gratisography



Telesense persönlich (3): Fabian Schneider – Ansprechpartner Callcenter

Gemeinsam haben sie fast immer gute Laune, ansonsten können sie verschiedener nicht sein. Die Rede ist von den beiden Ansprechpartnern im Callcenter, Andreas Stöcker und Fabian Schneider. Heute werden Sie Fabian ein bisschen kennenlernen und ich glaube, Sie werden ihn mögen. Die Kunden der Telesense freuen sich jedenfalls, wenn ‚Berlin‘ anruft. Denn dann sind meistens Fabian oder Andreas am Telefon, strahlen gute Laune und positive Energie aus.

„Du bist fleißig. So fleißig, dass es schon manchmal ekelig ist“, sagt sein engster Kollege über ihn mit einem Lächeln im Gesicht. Andere schätzen Fabians Ideen und fragen ihn nach Rat, wenn es ein Problem zu lösen gibt, das so noch nie aufgetreten ist.

Als Ansprechpartner für das Callcenter kümmert er sich um Dienstplanung, die Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden und die Qualität der Anrufbearbeitung. Dazu gehören Feedbackbackgespräche und die Optimierung der Prozessabläufe. Wenn die meiste Arbeit getan ist und es abends ruhiger wird im Callcenter, verwandelt sich Fabian in eine Allroundkraft, die erledigt, was der Tag gebracht hat – sei es, eine defekte Tastatur auszutauschen, Dokumente abzulegen oder den kommenden Tag vorzubereiten.

Als Kind wollte er Astronaut werden. Oder doch lieber Müllmann? „Damals gab es für mich keine coolere Vorstellung, als hinten auf dem Müllauto draufzustehen und den ganzen Tag durch die Straßen zu fahren. Oh ja, wie cool ich mir das ausgemalt habe. Ich würd‘ es nach wie vor machen !“, erzählt Fabian. Auf dem dritten Platz seiner kindlichen Wunschberufe stand Musiker und das ist dann auch geworden. So leitete er einen Chor, spielt Gitarre, singt und hat den ganzen Tag Lieder im Kopf, auch wenn er seinen Berufsmittelpunkt vor fünf Jahren im Callcenter der Telesense gefunden hat. Damals begann er als „Hotliner“. Heute nimmt er nur noch Anrufe an, um nicht ganz aus der Übung zu kommen. Oder er geht mit gutem Beispiel voran, wenn es Projekte gibt, die den Agents schwierig erscheinen.

Fabian Schneider
Kreativer Kopf bei Telesense: Fabian Schneider

Fabian ist jemand, dem man auf den ersten Blick ansieht, wie viel Spaß es ihm macht zu arbeiten. Besonders freut er sich, wenn sich ein Agent über die erreichte Quote an angenommenen Anrufen genauso freut wie er selbst. Sein Führungsstil ist integrativ und wertschätzend. „Viel steht und fällt bei uns mit dem Zusammenhalt“, erklärt er und kommt ins Schwärmen, wenn er von seinem Team spricht: „Die Telesense nimmt dich so, wie du bist. Die Chance, in einem Team zu arbeiten, das so bunt ist, werden viele andere Menschen ihr Leben lang nicht haben. Als Bedingung für die Aufnahme ins tollste Team der Welt, stelle ich nur, dass jeder Anrufende ernst genommen und sein Anliegen gewissenhaft bearbeitet wird.“

Auch da, wo gewissenhaft gearbeitet wird, passieren hin und wieder Fehler. Fabian hat ein entspanntes Verhältnis dazu. Er freut sich über ehrliche Kritik und sieht sie als Chance zur Verbesserung. Manchmal sind Fehler sogar lustig, wie im Fall einer Kollegin, die einen Anrufer fragte: „Haben Sie einen Schaden?“ Der Anrufer musste lachen und schließlich auch die Kollegin. Heute ist es ein beliebter Running Gag im Callcenter, der für gute Stimmung sorgt, wenn die Laune mal im Keller ist.

Übrigens habe ich eine Nachricht von Fabian für Sie, wenn Sie ein Kunde der Telesense sind: „Liebe Grüße und danke für die tolle, jahrelange Kooperation. Auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Sie wissen ja, wie Sie ihn erreichen.



Customer Journey in der Wohnungswirtschaft – Wie Sie Ihr Image verbessern und Ihre Vermietungsquote steigern

Christine Plaß / September 13, 2021 /

Kennen Sie die Customer Journey Ihrer Interessenten und Mieter*innen? Dieser Artikel verrät, warum Sie sich diese einmal genauer anschauen sollten.

Eine Straße schlängelt sich über die Berge im Dschungel Thailands in der Provinz Nan. 
Road no.3 oder sky road über den Bergen im Dschungel in der Provinz Nan, Thailand.

Anton Mann ist wütend, sehr wütend. An seinen Fenstern hat sich schwarzer Schimmel ins Silikon gefressen und eine Zimmerwand hat verdächtige Flecken. Doch die Hausverwaltung wiegelte ab: er würde wohl nicht richtig lüften. Den Tipp, öfter mal zu putzen, damit die Fugen nicht schwarz werden, gab es gratis dazu.

Carola Nuss braucht eine Wohnung, ganz schnell. Als ALG II Empfängerin verfügt sie nur über begrenzte finanzielle Möglichkeiten und ist daher bereit, notfalls auch in eine nicht so begehrte Lage zu ziehen. Sie ruft beim bekanntesten Wohnungsunternehmen ihrer Kleinstadt an. Der Vertriebsmitarbeiter belehrt sie, was sie zu erledigen hat, damit das Jobcenter die Kosten übernimmt. Auf ein Angebot wartet sie vergeblich.

Unzufriedene Kunden oder vertane Chancen im Umgang mit Interessentinnen sind nicht nur schade, sie sind auch höchst schädlich für ein Unternehmen. Wer unzufrieden ist, erzählt im Bekanntenkreis von seinem unterirdischen Vermieter. Oder sie postet es auf Social Media, wo schon manches Video von verschimmelten Wänden eines unbeliebten Wohnungsunternehmens viral ging. Dieser Imageschaden übersteigt um ein Vielfaches die Kosten, die eine ordentliche Instandsetzung und ein freundlich-engagierter Umgang mit Kund*innen kostet.  

Leider wissen viele Wohnungsunternehmen und Genossenschaften gar nicht, wie zufrieden oder unzufrieden ihre Mieter*innen sind. Mieter-Umfragen werden kaum beantwortet, Beschwerden nicht systematisch ausgewertet. Im Neuvermietungsprozess wird häufig nicht nachgefragt, warum die Kundin das Angebot ausschlägt oder der Interessent auf der Strecke bleibt.

Prozesse einmal konsequent aus Kundensicht betrachten

Dabei lässt sich Kundenzufriedenheit messen, zum Beispiel mit Mystery Shopping Studien. Sie spiegeln das Wohnungsunternehmen ganz unmittelbar aus Kundensicht und vermitteln wertvolle Erkenntnisse, an welchen Stellen der Interessent verloren wird oder der Kunde einen schlechten Eindruck gewinnt. Ist dies erstmal erkannt, lässt sich die Vermietungsquote deutlich verbessern.

Um die Erkenntnisse umzusetzen, ist die Customer Journey ein hilfreicher Ansatz. Der Begriff stammt aus dem Marketing und beschreibt die verschiedenen Kontaktpunkte (Touchpoints), die ein potenzieller Kunde mit dem Unternehmen hat, bevor es zum Verkauf oder Vertragsabschluss kommt. Kontaktpunkte sind zum Beispiel die Homepage eines Unternehmens, das Wohnungsangebot auf einer Immobilienplattform, das Exposé, der Anruf in der Neuvermietung, die E-Mail-Antwort auf ein Wohnungsgesuch, der Besuch beim Service-Büro oder die Social-Media-Kanäle. Ob gewollt oder nicht: Sie alle vermitteln einen nachhaltigen Eindruck, der darüber entscheidet, wie eine Interessentin das Unternehmen wahrnimmt und ob sie dort Mieterin werden möchte.

Ziel ist es, dem Kunden an allen Kontaktpunkten ein einheitliches Ergebnis und eine positive Erfahrung zu vermitteln. Dabei geht es nicht darum, dass die Mitarbeiterinnen nur noch nach Vorgabe kommunizieren dürfen. Es geht vielmehr darum, dass die Kundin per Mail keine inhaltlich andere Antwort als am Telefon erhält. Oder der erboste Kunde nach vergeblichen Telefonaten zu Social Media greift, wo ihm dann sehr freundlich und sehr schnell geholfen wird. Uneinheitliche Kommunikation verunsichert oder verärgert die Kundinnen nicht nur – sie erweckt auch den Eindruck, es mit einem unprofessionellen Unternehmen zu tun zu haben.

Deshalb lohnt sich, die Customer Journey konsequent aus Kundensicht zu überprüfen und Verbesserungsbedarfe zu identifizieren und umzusetzen. So lässt sich ein professionelles, einheitliches und kundenorientiertes Umgehen mit Interessenten und Beschwerden auf allen Kanälen erreichen. Externe Begleitung und ein Spiegel von außen kann dabei sehr hilfreich sein. Deshalb haben wir ein mehrstufiges Programm entwickelt, das Wohnungsunternehmen effizient und in kurzer Zeit befähigt, ihre Customer Journey zu verbessern. Melden Sie sich bei Natascha Gawlitza-Zorn unter 030 275 89 137 oder natascha.zorn (@) telesense.de für Ihr individuelles Angebot.

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